Ole Grasedyck, Manager ZLU
Erfahrung schafft SicherheitZLU Consulting und Management Projektbeispiel: Flotten- und Kostenmanagement in Südafrika
Ole Grasedyck, Manager ZLU
Flotten- und Kostenmanagement in Südafrika
"Die Einsätze im Ausland und die Arbeit in interkulturellen Teams haben mich nachhaltig geprägt - ich profitiere noch heute davon!“ Nach einem Jahr Beratung bei ZLU wurde ich in einer Pause während einer Abschlusspräsentation „zwischen Tür und Angel“ gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, für ein paar Monate nach Südafrika zu gehen. Natürlich konnte ich und bereits am Sonntag derselben Woche saß ich nach den üblichen Impfungen und Vorbereitungsprozeduren im Flieger nach Johannesburg. Ich war schließlich, um es vorweg zu nehmen, insgesamt zwei Jahre in Südafrika – das erste Jahr in Pretoria bei einem Flottenmanagement-Dienstleister und das zweite Jahr bei einem Automobilhersteller in East London. In Pretoria angekommen, ging es sofort mit einem internationalen Team, das sich aus Südafrikanern, Brasilianern und Deutschen zusammensetzte, an die Arbeit. Gegenstand unserer Beratungstätigkeit war die Konzeption und Implementierung einer Supply Chain Management-Struktur für den so genannten „Replacement-Prozess“ einer Fahrzeugflotte. Der von ZLU beratene FM-Dienstleister hat mit unserer Unterstützung die Ausschreibung eines südafrikanischen Telekommunikationsunternehmens gewonnen und war nun in der Situation, eine ca. 20 Tsd. große Fahrzeugflotte zu steuern. Dabei wurde zunächst ca. 3 Monate lang ein Konzept entwickelt, in dem die gesamte Supply Chain in ihren Prozessen und Strukturen modelliert und ein Flotten-Replacement-Algorithmus entwickelt wurde. Durch ZLU unterstützt, wurde im Norden und Süden Südafrikas jeweils ein Distributionszentrum aufgebaut, das seitens der OEMs mit Neufahrzeugen versorgt wurde. Darüber hinaus wurden die Fahrzeuge mit Zusatzsausstattungen bestückt und von dort aus an die Filialen des Telekommunikationsunternehmens per Milk-Run-Transport geliefert. Die Standortsuche war ein Abenteuer für sich; nicht zuletzt spielten Sicherheitsaspekte eine große Rolle. |